Erinnerungen an Konzentrationslager: Dachau, Gusen, Auschwitz, Gross Rosen, Hersbruck, Dachau
Ankunft in Dachau

Wir wurden nach Dachau morgen früh etwa um fünf Uhr gebracht. Hunderte werden formiert und so kommen wir auf einen großen Platz. Wir wurden zu fünft gegliedert. Voll vom Schnee. Vor uns ein geöffneter Viereck von Baracken. Nach dem Ende von Morgenappell waren sie mit uns beschäftigt.

Pakete, das Essen, und dann die Kleidung, die Wäsche, die Uhren, die Ringe, die Rasiermesser wurden in die Verwahrung weggenommen. Weiter wurden wir  „eingeschrieben” und eine Lagernummer wurde gegeben – mir 6638.

Bei diesem Tisch war der Kollege Lehrer aus Rydułtowy Sylwester Antoni (aus dem Lager nach einigen Wochen entlassen). Weiter waren Friseure, die einen rasierten die Köpfe, und die anderen Genitalien. Hier diese Tätigkeit wurde von meinem Professor der Handarbeiten vom Seminar in Rogoźno Jan Klus durchgeführt! Weiter gingen wir unter die Brause. Wir bekamen eine Abkratzbürste und Schmierseife! Nach dem Waschen wurden wir nach draußen hinausgejagt – und hier der Schnee liegt auf dem Boden und wir mit bloßen Füßen und ohne Wäsche! Durch das Fenster wirft jemand Schuhe, Wäsche und streifige Uniform! Es wurde irgend etwas gegriffen, nur um sich zu kleiden und nicht nackt auf dem Schnee zu stehen! Wir wurden zu fünft gegliedert und zum Block geführt. Es war 17 Uhr. Wir bekamen 1 Liter der Erbsensuppe! Mir hat sie geschmeckt! Weil manche solche…Suppe „verschmähten” hat der Blockleiter Nachschläge bekanntgemacht… Einige kamen! Und ich auch! Dann Jasiu Kopaczko und Józek Kopaczko sagten mit gewisser Entrüstung: ”Wie kannst du solche Suppe essen”. Aber am nächsten Tag keilten sie sich um den „Nachschlag” und alle „solche” Suppen haben gut geschmeckt…

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