Erinnerungen an Konzentrationslager: Dachau, Gusen, Auschwitz, Gross Rosen, Hersbruck, Dachau
Straconka am ersten Tag des Krieges

Aufgeregt  durch die allgemeine Atmosphäre, so wie die anderen, haben wir die Kinder mitgenommen und wir sind bergaufwärts Straconka (in Richtung Przegibek) gegangen. Hier gab es schon viele Gruppen der Einwohner. Morgen früh verbreitete sich die Nachricht, dass zu Żmijów  (Förster) ein Offiziersanwärter auf dem Pferd gekommen ist und befahl alle Männer über 18 Jahre alt über den Fluss Soła fahren, um sich in der RKU (Militärpflichtigeamt) zu melden. Ich habe mich mit meiner Familie verabschiedet und zusammen mit 12 Bekannten (unter anderen Józef Procner, Kwaśny) gingen wir über Berggipfel „hinter den Fluss Soła”, aber in Kęty gab es schon keine polnische Staatsmacht mehr. Über Berggipfel gingen wir in Richtung Wadowice. Geschlafen haben wir auf dem Berggipfel Hocznia und von hier haben wir die Bombardierung der Stadt Wadowice gesehen. Wir haben die Richtung nach Kraków geändert. Hier hat sich unsere Gruppe geteilt. Die einen gingen nach Tarnów (die Linerts und andere) und die übrigen blieben in Kraków. Ich ging zum Schwieger  Józef Gasiński. Vor der Tür wurde die Familie Konieczny aus Rybnik verabschiedet. Ich bin mit ihnen gegangen (Paweł Konieczny, zwei seine Schwester und das Dienstmädchen). Mit Mühe und Not gelangen wir bis Równe, gerade wenn die Flugzeuge Flugblätter abwarfen mit der Nachricht, dass russische Truppen polnische Ostgebiete besetzen, die mit nicht polnischen Völkern bewohnt sind. Also kehrten wir um und mit dem Zug gelangen wir von Łuck nach Lwów. Hier überstand ich Lungenentzündung. Nach zweiwöchigem Aufenthalt trennte ich mich von der Familie  Konieczny und über Medyka gelang ich an den Fluss San. Den Übergang über die Brücke haben die Deutschen geschlossen. Nur mit List und gegen Bezahlung gelang es mir die Brücke auf dem Fluss San zu überschreiten und ich war in Jarosław. Von hier fuhr ich mit dem Zug nach Bielsko. Zu Hause wartete auf mich das Geheiß der Meldepflicht in der Gemeinde. Hier empfang mich der Sekretär Kuwik. „Ich fiel ihm unangenehm”, denn bei dem Eingang ins Büro begrüßte ich polnisch. Es war etwa der 20.10.1939.


Aufgeregt durch die allgemeine Atmosphäre, so wie die anderen, haben wir die Kinder mitgenommen und wir sind bergaufwärts Straconka (in Richtung Przegibek) gegangen. Hier gab es schon viele Gruppen der Einwohner. Morgen früh verbreitete sich die Nachricht, dass zu Żmijów (Förster) ein Offiziersanwärter auf dem Pferd gekommen ist und befahl alle Männer über 18 Jahre alt über den Fluss Soła fahren, um sich in der RKU (Militärpflichtigeamt) zu melden. Ich habe mich mit meiner Familie verabschiedet und zusammen mit 12 Bekannten (unter anderen Józef Procner, Kwaśny) gingen wir über Berggipfel „hinter den Fluss Soła”, aber in Kęty gab es schon keine polnische Staatsmacht mehr. Über Berggipfel gingen wir in Richtung Wadowice. Geschlafen haben wir auf dem Berggipfel Hocznia und von hier haben wir die Bombardierung der Stadt Wadowice gesehen. Wir haben die Richtung nach Kraków geändert. Hier hat sich unsere Gruppe geteilt. Die einen gingen nach Tarnów (die Linerts und andere) und die übrigen blieben in Kraków. Ich ging zum Schwieger Józef Gasiński. Vor der Tür wurde die Familie Konieczny aus Rybnik verabschiedet. Ich bin mit ihnen gegangen (Paweł Konieczny, zwei seine Schwester und das Dienstmädchen). Mit Mühe und Not gelangen wir bis Równe, gerade wenn die Flugzeuge Flugblätter abwarfen mit der Nachricht, dass russische Truppen polnische Ostgebiete besetzen, die mit nicht polnischen Völkern bewohnt sind. Also kehrten wir um und mit dem Zug gelangen wir von Łuck nach Lwów. Hier überstand ich Lungenentzündung. Nach zweiwöchigem Aufenthalt trennte ich mich von der Familie Konieczny und über Medyka gelang ich an den Fluss San. Den Übergang über die Brücke haben die Deutschen geschlossen. Nur mit List und gegen Bezahlung gelang es mir die Brücke auf dem Fluss San zu überschreiten und ich war in Jarosław. Von hier fuhr ich mit dem Zug nach Bielsko. Zu Hause wartete auf mich das Geheiß der Meldepflicht in der Gemeinde. Hier empfang mich der Sekretär Kuwik. „Ich fiel ihm unangenehm”, denn bei dem Eingang ins Büro begrüßte ich polnisch. Es war etwa der 20.10.1939.