Erinnerungen an Konzentrationslager: Dachau, Gusen, Auschwitz, Gross Rosen, Hersbruck, Dachau
Die Installateure

Es hat mir nicht gefallen dieses unaufhörliche Stoßen der SS-Männer. Ich ging zum Kapo der Installateure Ingenieur Łachecki, um mich zu seinem Kommando anzunehmen. Der Chef des Kommandos war der Rottenführer Edward Lubusz aus Bielsko, Sohn einer Hebamme. Er war in einer Kadettenschule, ist nach Deutschland geflohen und wurde SS-Mann. Ich arbeitete wie ich konnte. Ich habe einen Kasten mit den Werkzeugen dem Meister Kozik (er stammte aus Zakopane), ich habe ihm geholfen so wie ich konnte, so dass Kozik einen Antrag zum Ingenieur Łachecki stellte, dass er mich auf die Liste der so genannten „Angelernten” – annimmt.

Kommando der Installateuere vergrößerte sich. Es wurde eine Filiale von diesem Kommando geschaffen und eigentich ein selbstständiges zweites Kommando der Installateuere (der Klempner). Es war so genante „Wasserversorgung” und es war hinter dem Drahtzaun, aber noch im Bereich des so genannten Lagergebiets mit der  „Postenkette” oder einer großen Linie der Posten. Kapo das war Jasio Miensok (aus Chwałowice, Kreis Rybnik). Das war ein guter Mensch und es hat sich gut mit ihm gearbeitet. Ich habe auch andere, gleich sympathische und gute Kollegen.

Im Kommando der Installateuere habe ich richtig „feine” Kollegen kenengelernt.         Es waren sogar viele. Und so:

Ingenieur Władysław Jabłecki, er sprach gern mit jedem, hat keine vulgäre Worte gebraucht, auch keine „Lagerbezeichnungen”, hatte eine heitere Gemütsart, und die teilte sich dem Gesprächspartner. Er war immer ein netter, zuvorkommender Gefährte des Unglücks. Er hatte die Nummer 7765. Im Block15a lagen wir nahe voneinander. Deshalb Abendgespräche im Bett.

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