Erinnerungen an Konzentrationslager: Dachau, Gusen, Auschwitz, Gross Rosen, Hersbruck, Dachau
Das Krankenhaus zum zweiten Mal

Eines Tages der Blockschreiber 15a Stanisław Aleksandrzak hat mir einen Zettel gegeben und sagte, dass ich mich im Block 28 melden soll. Ich habe mich lange zurückerinnert, was sie von mir wollen. Und wenn ich kam, habe ich vom Kollegen  Adam Kuryłowicz, dass mich Entress anfordert. Ich habe mich gemeldet und Entress begann mich zu fragen über erlebte Krankheiten und andere Sachen. Blutentnahme erfolgte aus der Ader und aus dem Finger und noch habe ich Harn abgegeben. Jemand von dem Personal hat mir gesagt, dass ich am anderen Tag kommen soll und hat diesen Tag angegeben. Und wenn ich kam wurde mir ein Bett gegeben und ich wartete eine Zeit lang. Heute ist es schwer zu bezeichnen, ob es Stunden oder ein bis zwei Tage waren. Es kam Entress (mit Deryng) und haben mir in die Hinterbacke eine Injektion gegeben. Und ich wurde wahrscheinlich in den Block 20 abgeführt. Ich begann zu fiebern. Es erschien ein Hautausschlag auf den Händen und Beinen. Mir wurden irgendwelche Pastillen gegeben. Staszek Dubois hat mir durch einen Pfleger Glukose gegeben. Ich habe sie getrunken. Ich hatte ein hohes Fieber. Ein Riesendurst! Es wurde mir eine halbe Brotstulle gegeben – ich habe sie hinter den Kopf, in den hinteren Teil des Bettes geworfen, statt sie zu essen. Jetzt phantasiere ich, dass ich unter der Barackwand eine große Öffnung mache und durch diese Öffnung bin ich nach außen gegangen und bin zum („Kanada” (Lagerkanada) gelaufen. Ich nahm zwei Blecheimer mit Marmelade und hinter das Hemd habe ich Äpfel eingeworfen. Um einer Revision zu entgehen habe ich sie vermeintlich Stefan Jachna zum Verstecken gebracht. Morgen früh bin ich zum Bett von Jachno übergegangen mit der Forderung einer Teilung von  gebrachten Sachen, also ein Eimer Marmelade und einige Äpfel.  Jachna war sehr erstaunt, was ich von ihm will. Er berührte meine Stirn und rief den Pfleger, dass ich mit Fieber auf den Betten gehe. Der Pfleger fang mich und warf auf mein Bett.

Das zweite Phantasieren betraf sich hinausstehlen außerhalb des Lagers, dort sollte vermeintlich ein Wagen mit Pferden warten und ich fuhr nach Hause. Ich habe meine Frau außerhalb des Hauses begrüßt. Mit diesem Wagen kam ich zum Appell im Lager.

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