Erinnerungen an Konzentrationslager: Dachau, Gusen, Auschwitz, Gross Rosen, Hersbruck, Dachau
Rückkehr zur Betonkolonne

Edlich wurde ich von dem Block der Kranken entlassen. Nach dem Abendappell gehe ich mit der Zuteilungskarte in Block 15a. Ich vesuche gerade zu gehen. Und hier ein junger Häftling beginnt über mich zu lachen, dass ich besofen bin usw. Ich blieb ihm nicht schuldig. Es ergann ein „Gespräch”, aus dem hat sich ergeben, dass ich aus Bielsko bin. Er auch. Er heißt Józef Pysz Nummer 1420. Ich soll jeden Tag nach dem Abendappell in seinen Block kommen und bekomme eine große Schüssel Suppe. Ich kam zwei Wochen! Dann sagte er, dass ich jetzt selbst Rat finde und er muss einen anderen Muselmann ernähren. Józef arbeitete als Photograph. Wir haben uns befreundet und noch heute erinnern wir uns an diese Zeit.

In dieser Zeit gab es das Schleifen der „Fensterzockel”. Man musste mit einem Stein

die ausstehenden kleine Steinchen reiben und auf diese Weise eine glatte Flache erhalten. Wir haben auf  Kisten gesessen, aber auch zu dieser Arbeit hatte ich keine genügende Kraft. Dann hat Jurek Ptakowski sich mir gegenüber gesetzt und arbeitete für sich und für mich. Aber Kapo und Kommandoführer Gaza haben mich intensiv beobachtet und es war ersichtlich, dass sie mich beobachtet haben, und dass sie sehr unzufrieden mit meiner Arbeit sind. Jurek Ptakowski hat mir jeden Tag eine Schüssel Suppe gebracht, die Suppe war zwar schon geronnen und kalt, aber ich habe alles gegessen.

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