Erinnerungen an Konzentrationslager: Dachau, Gusen, Auschwitz, Gross Rosen, Hersbruck, Dachau
Die Nabelbruchoperation

Ich kann das nicht näher beschreiben (aber das war nach einigen Tagen), jemand von der Bedienung erklärte, dass derjenige, der im Saal den Fußboden waschen wird, bekommt den Nachschlag. Ich habe mich gemeldet. Der Bauch schmerzhaft, steif. Ich musste unter den Betten kriechen, um den Fußboden gut zu waschen. Es hat sehr geschmerzt, aber Suppe habe ich bekommen. Wenn ich mich nicht irre, das Waschen des Fußbodens, eigentlich das nasse Auffrischen des Fußbodens fand jeden Tag statt. Und so langsam das Sanitätspersonal der Krankenhausbedienung ließ sich durch mich vertreten in der Arbeit, zum Beispiel das Abfahren des Krankenwagens vor die Tür des Operationssaales (und das Zurückfahren), das Rasieren der Stellen, die operiert werden sollten, Vorbereitung der Säcke mit Sand usw.  Ich wurde zum „Mithelfer”. Und es war sogar nicht schlecht. Unter dem Dach, es war warm, Nachschläge kamen…

Eines Tages wurden alle Operierte nackt in eine Reihe gestellt. Es kamen: Deryng, Entress und noch ein hoher, stark gebauter SS-Mann. Deryng hat dem Entress jeden nacheinander, der operiert war, beschrieben. In diesem Saal standen etwa 12 Männer.  Wenn sie zu mir kamen und Deryng hat dem Entress über meine Operation erzählt, Entress hat gerufen:Musach, du lebst noch?” Er ließ mir die Blokschonung geben– Deryng atwortete darauf, dass ich schon den Krankenpflegern schon in ihrer Arbeit helfe. Und ich blieb im Krankenhaus weiter… Bis im dritten Stock hat sich der Dozent  Bobek (?) aus UJ gelegt Dieser flehte mich ihm einige Bücher zu liefern. Ich bekam von außen „Die Geschichte von Polen” und ich gab das Buch dem Bobek. Und eines Tages kam in den Saal ein Soldat. Er hat den Lesenden, der das Buch nicht versteckte und ostentativ das Buch las, gesehen. Der Soldat fragte, von wem er das Buch bekommen hat. Bobek hat mich gezeigt. Der Soldat hat die Sache kurz erledigt. Gab mir einen Fußtritt und hat mich aufs Lager herausgeschmießen. Und so hatte ein Ende eine ganz gute Arbeit.

Kommen wir zurück zu dieser Besichtigung der Operierten. Entress hat damals kurz gesagt, dass ich nach dem Abgang von diesem Block sich in seinem Block 28 melde, aber ich habe schon damals nach dem Prinzip folgte: wenn du nicht musst, gehe nich zum Krankenbau. Verschieden war dort.

Seiten: 1 2